SEO информация для чата: Уход за пожилыми с деменцией, проблемы с питанием и уходом

KI meine 86-zige Jährige Mutter ist nun auch dement. Ich habe sie nach einer schweren OP nach kurzem in die Kurzzeitpflege für vier Wochen gegeben. Auf ihren Wunsch hin brachte ich sie wieder in Ihr Haus. Dort wohnt sie alleine. Der Pflegedienst kommt drei mal täglich. Sie ist nicht nur dement mittlerweile, auch hat sie sehr große Gleichgewichtsstörungen und auch viele andere Multierkrankungen wie z. B. Diabetes Typ 2. Ich habe ihr Essen auf Räder bestellt, dass sie komplett ablehnt. Ihren Herd habe ich ausgeschaltet, da ich es zu gefährlich halte, wenn sie sich selbst was kocht. Sie schmeißt ganz oft das gelieferte Essen in die Toilette. Sag mir mal bitte, was ich tun soll!
Homi

Es tut mir sehr leid zu hören, dass Ihre Mutter mit Demenz und den damit verbundenen Herausforderungen kämpft. Die Situation, in der Sie sich befinden, ist zweifellos sehr belastend und erfordert viel Kraft und Organisation.

Hier sind einige Schritte und Überlegungen, die Ihnen helfen könnten:

1. Medizinische und therapeutische Unterstützung

  • Ärztliche Betreuung: Stellen Sie sicher, dass die behandelnden Ärzte Ihrer Mutter über alle neuen Symptome und Verhaltensweisen informiert sind. Eine Anpassung der Medikation oder eine zusätzliche Diagnostik könnte notwendig sein.
  • Ergotherapie/Physiotherapie: Angesichts der Gleichgewichtsstörungen könnte Ergotherapie oder Physiotherapie helfen, die Mobilität und Sicherheit Ihrer Mutter zu verbessern. Dies kann Stürze verhindern und ihr Selbstvertrauen stärken.
  • Ernährungsberatung: Da sie das Essen ablehnt, könnte eine Ernährungsberatung sinnvoll sein. Es gibt oft spezielle Kostformen oder Trinknahrung, die schmackhafter und einfacher zu konsumieren sind.

2. Organisation der häuslichen Versorgung

  • Pflegedienst: Sprechen Sie offen mit dem Pflegedienst über die Probleme mit der Essensannahme und den Zustand Ihrer Mutter. Möglicherweise können die Pflegenden alternative Strategien entwickeln oder Ihre Mutter besser motivieren.
  • Mahlzeiten:
    • Alternative Lieferdienste: Gibt es andere Anbieter von "Essen auf Rädern", die vielleicht eine andere Art von Mahlzeiten anbieten? Manchmal sind es die Konsistenz oder der Geschmack, die Probleme bereiten.
    • Einfache Zubereitung: Könnten Sie oder jemand anderes einfache, gut verträgliche Mahlzeiten vorbereiten und einfrieren, die dann nur noch erwärmt werden müssen?
    • Gemeinsames Essen: Wenn möglich, versuchen Sie, zumindest gelegentlich mit Ihrer Mutter gemeinsam zu essen. Die Gesellschaft kann die Akzeptanz von Nahrung fördern.
    • Kleine Portionen: Bieten Sie kleinere, aber häufigere Mahlzeiten an.
  • Sicherheit zu Hause:
    • Herd: Dass Sie den Herd ausgeschaltet haben, ist eine gute Vorsichtsmaßnahme. Überlegen Sie, ob es alternative Kochmöglichkeiten gibt, die sicherer sind (z.B. Mikrowelle, Wasserkocher für Suppen).
    • Sturzprävention: Neben der Therapie können auch Anpassungen in der Wohnung helfen: gute Beleuchtung, keine Stolperfallen (Teppiche, Kabel), Haltegriffe im Bad und Flur.

3. Entlastung für Sie

  • Beratungsstellen: Es gibt spezialisierte Beratungsstellen für Demenz und Pflege (z.B. von Wohlfahrtsverbänden, kommunale Pflegestützpunkte). Dort erhalten Sie Informationen, Unterstützung und können sich auch mit anderen Angehörigen austauschen.
  • Entlastungsangebote: Informieren Sie sich über Entlastungsdienste für pflegende Angehörige. Das können stundenweise Betreuungsdienste sein, die Ihnen Freiräume verschaffen, oder auch Tagespflegeangebote.
  • Kurzzeitpflege: Auch wenn Ihre Mutter die Kurzzeitpflege abgelehnt hat, könnte eine wiederholte Inanspruchnahme eine Option sein, um Sie zu entlasten und Ihrer Mutter eine andere Umgebung zu bieten, in der sie vielleicht besser versorgt werden kann.
  • Austausch mit anderen Angehörigen: Der Austausch mit Menschen in ähnlichen Situationen kann sehr hilfreich sein, um neue Perspektiven zu gewinnen und sich weniger allein zu fühlen.

4. Rechtliche und finanzielle Aspekte

  • Vorsorgevollmacht/Betreuungsverfügung: Haben Sie oder Ihre Mutter Vorkehrungen getroffen, wer Entscheidungen treffen darf, wenn sie dazu selbst nicht mehr in der Lage ist?
  • Pflegegrad: Ist der aktuelle Pflegegrad noch angemessen? Bei Verschlechterung des Zustands kann eine Neubewertung beantragt werden, was zu mehr Leistungen führen kann.

Es ist wichtig, dass Sie nicht alles alleine stemmen. Holen Sie sich professionelle Hilfe und Unterstützung.

Was sie mir vorschlagen habe ich schon alles gemacht, bis auf die Ernährungsberatung. Sie lehnt leider dies ab. Außerdem spielt sie uns alle gegenseitig aus. Ich bestelle ihr immer Essen auf Rädern. Wenn sie das Essen nicht mag, schmeißt sie alles in die Toilette. Dann hat sie der Pflegekraft gesagt, dass sie kein Essen heute bekommen hat. Sie hat Essen bekommen. Ich habe der Pflegekraft dann gesagt, meine Mutter muß dann Brot mit Belag essen.
Homi

Es tut mir leid zu hören, dass die bisherigen Maßnahmen nicht die gewünschte Wirkung zeigen und Ihre Mutter die Situation zusätzlich erschwert, indem sie die Pflegenden manipuliert. Das ist eine sehr herausfordernde Situation, die viel Geduld und Fingerspitzengefühl erfordert.

Da Sie bereits viele der vorgeschlagenen Schritte unternommen haben, konzentrieren wir uns auf die spezifischen Probleme, die Sie gerade schildern: die Ablehnung von Essen und die Manipulation der Pflegedienste.

Umgang mit der Essensverweigerung und Manipulation

  1. Dokumentation ist entscheidend:

    • Führen Sie ein detailliertes Protokoll: Notieren Sie genau, wann das Essen geliefert wurde, was es war, wie Ihre Mutter reagiert hat und was sie zu den Pflegenden gesagt hat. Dies ist wichtig, um Muster zu erkennen und um gegenüber den Pflegediensten und eventuell Ärzten eine klare Faktenlage zu haben.
    • Kommunikation mit dem Pflegedienst: Sprechen Sie erneut mit dem Pflegedienst und legen Sie das Protokoll vor. Betonen Sie, dass Ihre Mutter das Essen erhalten hat, aber entsorgt. Bitten Sie um eine klare Bestätigung durch die Pflegenden, dass das Essen ausgehändigt wurde und wie die Reaktion Ihrer Mutter war.
  2. Strategien für die Mahlzeiten:

    • Einfache, aber nahrhafte Optionen: Da sie Brot mit Belag akzeptiert, ist das eine gute Basis. Bieten Sie verschiedene, gut verträgliche Brotsorten und Beläge an. Achten Sie auf eine ausgewogene Ernährung auch bei diesen einfachen Mahlzeiten.
    • "Versteckte" Nährstoffe: Wenn sie bestimmte Lebensmittel gar nicht mag, können Sie versuchen, Nährstoffe in einer Form anzubieten, die sie eher akzeptiert. Zum Beispiel:
      • Smoothies: Mit Obst, Gemüse, Joghurt oder Quark.
      • Suppen: Cremige Suppen können oft besser angenommen werden.
      • Pürierte Speisen: Wenn sie weiche Kost verträgt, können Sie Gemüse und Fleisch/Fisch pürieren und mit etwas Soße oder Brühe anreichern.
    • Trinknahrung als Ergänzung: Auch wenn sie die Beratung ablehnt, gibt es im Handel spezielle Trinknahrung (Apotheke, Drogeriemarkt), die wie ein Shake schmeckt und viele Kalorien und Nährstoffe enthält. Bieten Sie diese zwischendurch an, vielleicht als "Getränk" zu einer Mahlzeit oder als Snack.
    • Gemeinsames Essen (wenn möglich): Versuchen Sie, wenn Sie da sind, mit ihr gemeinsam zu essen. Manchmal ist die Gesellschaft und das Vorbild entscheidend.
    • Kleine Portionen, häufiger: Bieten Sie ihr über den Tag verteilt immer wieder kleine Mengen an, anstatt auf die Hauptmahlzeiten zu pochen.
  3. Umgang mit der Manipulation:

    • Klare Absprachen mit dem Pflegedienst: Besprechen Sie mit dem Pflegedienst, wie sie mit den Aussagen Ihrer Mutter umgehen sollen. Sie sollten sich auf Ihre Dokumentation und die Fakten stützen. Wenn Ihre Mutter behauptet, kein Essen erhalten zu haben, sollten die Pflegenden (nachdem sie das Essen ausgehändigt haben) dies klarstellen und auf die Dokumentation verweisen.
    • Konsequenz: Es ist wichtig, dass alle Beteiligten (Sie, Pflegedienst) eine einheitliche Linie fahren. Wenn sie das Essen wegwirft, muss sie auch mit den Konsequenzen leben, dass es dann eben kein anderes Essen gibt, sondern nur die vereinbarten Alternativen (wie das Brot).
    • Nicht auf Diskussionen einlassen: Wenn Ihre Mutter versucht, Sie oder die Pflegenden gegeneinander auszuspielen, ist es am besten, ruhig zu bleiben und auf die getroffenen Absprachen zu verweisen. Vermeiden Sie es, sich auf ihre Lügen einzulassen oder sich rechtfertigen zu müssen.
  4. Ernährungsberatung – eine neue Herangehensweise:

    • Fokus auf Geschmack und Konsistenz: Vielleicht lehnt sie die Beratung ab, weil sie Angst vor "gesundem Fraß" hat. Könnten Sie einen Termin bei einer Ernährungsberatung vereinbaren und sie bitten, sich auf die Vorlieben Ihrer Mutter zu konzentrieren? Also auf Dinge, die sie mag, aber in einer Form, die sie auch essen kann.
    • Einbeziehung eines Arztes: Sprechen Sie mit dem Hausarzt Ihrer Mutter. Vielleicht kann er ihr die Wichtigkeit einer ausreichenden Ernährung aus medizinischer Sicht erklären. Manchmal hören Demenzerkrankte auf Ärzte besser als auf Angehörige.

Es ist eine Gratwanderung zwischen dem Wunsch, Ihrer Mutter Gutes zu tun, und der Realität, dass sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht immer kooperiert oder die Situation aktiv erschwert. Seien Sie geduldig mit sich selbst. Sie tun Ihr Bestes in einer sehr schwierigen Situation.

Mit dem Pflegedienst habe ich gesprochen. Der Pflegedienst kennt meine Mutter seit Jahren. Alles was Sie mir empfehlen habe ich bereits gemacht! Ich weiß jetzt nicht mehr weiter, daher frage ich sie.
Homi

Es tut mir leid zu hören, dass Sie sich trotz aller Bemühungen und Gespräche weiterhin überfordert fühlen und nicht weiterwissen. Es ist verständlich, dass Sie an Ihre Grenzen stoßen, wenn die Situation so komplex ist und die üblichen Lösungsansätze nicht greifen.

Da Sie bereits viele der vorgeschlagenen Maßnahmen umgesetzt haben und der Pflegedienst Ihre Mutter gut kennt, müssen wir nun überlegen, welche weiteren Schritte möglich sind, um die Situation zu verbessern und Sie zu entlasten.

Zusätzliche Überlegungen und nächste Schritte

  1. Intensivierung der medizinischen Abklärung:

    • Demenzspezifische Abklärung: Hat Ihre Mutter eine umfassende demenzspezifische Diagnostik erhalten? Manchmal können bestimmte Verhaltensweisen oder Ablehnungen auch auf spezifische Formen der Demenz oder auf Begleiterscheinungen wie Depressionen oder Angstzustände zurückzuführen sein. Ein Neurologe oder Psychiater, der auf Demenz spezialisiert ist, könnte hier weitere Einblicke geben.
    • Medikamenten-Check: Überprüfen Sie gemeinsam mit dem Arzt, ob die aktuelle Medikation Ihrer Mutter möglicherweise Nebenwirkungen hat, die ihr Essverhalten oder ihre Stimmung beeinflussen. Manchmal können auch Medikamente gegen die Demenz selbst unerwünschte Effekte haben.
  2. Veränderung der Wohnsituation (als Option):

    • Tagespflege: Auch wenn Ihre Mutter die Kurzzeitpflege abgelehnt hat, könnte eine Tagespflege eine Option sein. Dort wäre sie tagsüber gut betreut, könnte an Aktivitäten teilnehmen und würde eine feste Mahlzeit erhalten. Dies würde sie nicht aus ihrer gewohnten Umgebung reißen, aber eine Struktur und Betreuung bieten.
    • Betreutes Wohnen/Seniorenresidenz: Wenn die häusliche Versorgung trotz aller Bemühungen nicht mehr sichergestellt werden kann, wäre dies eine weiterführende Option. Dies ist oft ein großer Schritt, aber in manchen Fällen die beste Lösung für die Sicherheit und das Wohlbefinden der Person.
  3. Professionelle Unterstützung für Sie als Angehörige:

    • Psychologische Beratung/Therapie: Die Belastung für pflegende Angehörige ist enorm. Eine psychologische Beratung oder Therapie kann Ihnen helfen, mit der emotionalen und psychischen Anstrengung umzugehen, Strategien zur Stressbewältigung zu entwickeln und Ihre eigene Gesundheit zu schützen.
    • Selbsthilfegruppen für pflegende Angehörige: Der Austausch mit anderen, die ähnliche Erfahrungen machen, kann sehr wertvoll sein. Dort finden Sie Verständnis, praktische Tipps und emotionale Unterstützung.
  4. Fokus auf Sicherheit und Wohlbefinden:

    • Notrufsystem: Stellen Sie sicher, dass Ihre Mutter ein leicht bedienbares Notrufsystem hat, falls sie stürzt oder sich in einer Notsituation befindet.
    • Regelmäßige Besuche: Wenn möglich, versuchen Sie, Ihre Mutter regelmäßig zu besuchen, um sich selbst ein Bild von der Situation zu machen und ihr Sicherheit zu geben.
  5. Rechtliche und finanzielle Absicherung:

    • Betreuungsverfügung/Vorsorgevollmacht: Klären Sie, ob diese Dokumente vorhanden sind und wer im Notfall Entscheidungen treffen darf. Dies ist besonders wichtig, wenn die Einsichtsfähigkeit Ihrer Mutter weiter abnimmt.
    • Pflegeberatung: Nutzen Sie die kostenlosen Beratungsangebote der Pflegekassen oder unabhängiger Pflegestützpunkte. Diese können Ihnen helfen, alle verfügbaren Leistungen und Unterstützungsmöglichkeiten auszuschöpfen.

Es ist wichtig, dass Sie erkennen, dass Sie nicht alles alleine schaffen müssen und dürfen. Manchmal erfordert die Situation eine Neubewertung der Möglichkeiten und die Inanspruchnahme von professioneller Hilfe, die über die reine Grundversorgung hinausgeht.

Wir sprechen später noch mal
Homi

Verstanden. Wenn Sie später wieder sprechen möchten, bin ich gerne für Sie da.

Danke
Homi

Gern geschehen! Wenn Sie weitere Fragen haben oder über etwas anderes sprechen möchten, stehe ich Ihnen jederzeit zur Verfügung.

Homi
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